20. 2013
Jan

aus dem Alltag

Im letzten Newsletter ging es um den Gastronomie-Pranger des Freistaats Bayern. Eine der vielen E-Mail-Antworten dazu: Herr Yoav Bolkier schrieb mir, auf hebraeisch: "Ihr seid eine stinkende Bar von Israelhassern. Fickt Euch!", lautet die Uebersetzung. - Geht´s noch?! - Habe ich mich jemals oeffentlich ueber Israel geaeussert?! Nein. Meint Bolkier mit "Ihr" Sie, meine Gaeste, meine Mitarbeiter, mich?! Wie kommt Bolkier dazu, so etwas zu schreiben?! Yoav Bolkier war trotz mehrmaliger schriftlicher Aufforderung nicht bereit, seine Mail zu begruenden.

Bolkiers Mail erinnert mich an den Musiker Eugen de Ryck. De Ryck schrieb mir, weil ich seine Band-Bewerbung wie folgt ablehnte: "Hallo Herr de Ryck, vielen Dank für CD und Ihre Mail, aber leider passt Ihre Band nicht ins Vogler-Programm". Seine Antwort-Mail: "... vielen Dank fuer die nette Mail, stimmt, Jazz ist ein sehr weitraeumiges Feld. Wenn Adolf Hitler Jazzer gewesen waere, muessten wir (meine Band und ich) wahrscheinlich ins KZ. Sie sollten den Namen Ihrer Lokalitaet ueberdenken.“

Ich kann verstehen, dass man meine Newsletter und meine Mails nur mit viel Alkohol und noch mehr Drogen ertraegt, aber sooooooooooooo viel ... :-)