6. 2013
Oct

So, jetzt aber ... - worueber ich mich letzte Woche richtig aufgeregt habe:

Sie wissen, es gibt kaum noch privat-finanzierte Spiel-Staetten fuer Live-Musik. Und: Es werden immer weniger. Die "Bundesregierung" in Person von CDU-Minister Bernd Neumann war sich dessen bewusst und wollte erstmals mit einem "Spielstaetten-Foerderpreis" durch die "Initiative Musik", dotiert mit insgesamt 1.000.000 Euro Steuergeldern DIE Buehnen unterstuetzen, die ohne oder mit "geringen" Subventionen versuchen, Live-Musik zu ermoeglichen. Bewerben durften sich NUR Buehnen, die innerhalb von drei Jahren "nicht mehr als 200.000 Euro oeffentliche Beihilfe erhalten", nur dann "kann der Spielstaettenprogrammpreis in Anspruch genommen werden". Dies war eine wenn nicht DIE Vorraussetzung fuer eine Bewerbung und musste gesondert bestaetigt werden. Die meisten Buehnen werden, wie das "Vogler", privat finanziert und bekommen null komma null Euro Subventionen - all die durften sich z.B. bewerben.

NICHT bewerben durfte sich aber ein Muenchner Jazz-Club. Warum?! Weil er in drei Jahren ueber 240.000 Euro Steuergelder erhaelt und damit weit ueber der Subventions-Grenze von 200.000 Euro liegt. Also: Eine Bewerbung war nicht zulaessig. Aber: Er hat sich trotzdem beworben und: Ta-Taaaa: Einen Preis bekommen. (...) Die Bundesregierung prueft nun. Mehr dazu: Im naechsten Newsletter.

Und: Der Scat-Saenger Willi Johanns, Sie kennen ihn alle, braucht unsere Hilfe. Die Jam-Session an diesem Montag ist eine "Help Willi Session". Mehr dazu und ueberhaupts: Im Newsletter ... :-)