28. 2015
Mar

Newsletter # 535

Hebammel

ich möchte heute eine Lanze für Hebammen brechen. - "H-A-E?!" werden Sie jetzt sagen, V-O-G-L-E-R, was haben denn nun H-E-B-A-M-M-E-N mit einer J-A-Z-Z-B-A-R zu tun?! - ("aber wenigstens kommt er uns heute nicht mit seinem ollen GEMA-Kamelle". - Abwarten) - Ich durfte in den letzten Wochen wieder einmal erleben, was für eine unverzichtbare Arbeit Hebammen leisten. Und gleichzeitig, welch geringe Überlebens-Chancen dieser Berufsstand heutzutage hat. Hebammen gehören wie Jazzbars zu einer aussterbenden Spezies. Warum?! Was für privat finanzierte Jazzbars die GEMA, ist für selbständige Hebammen die Haftpflichtversicherung: Über 6.000,- Euro jährlich an Gebühren. Da haben Lobbyisten wieder einmal ganze Arbeit geleistet. "Hebammen" sind wie "Jazzbars" in unserer modernen Gesellschaft antiquiertes, überflüssiges Beiwerk. Es gibt eine Jazzbar in Muenchen. Und es gibt (noch) ein von Hebammen geführtes Geburtshaus. Diesem wurde nach über 20 Jahren der Mietvertrag gekündigt. Dringend gesucht werden nun "finanzierbare 250 - 350 qm über ein oder zwei Etagen, gerne auch ein Haus mit Garten". Können Sie helfen?! (Kontakt?! Im Newsletter.) Oder möchten Sie, dass in Zukunft die GEMA Ihre Kinder zur Welt bringt ... :-)