Am Sonntag, o3. Februar 2oo8, hatte ich die Ehre, eine Stunde live bei Bayern2 in der Sendung "taktlos" über das Thema: "Schall und Rauch" und die Konsequenzen des Rauchverbotes für den "Jazz" diskutieren zu dürfen.
Hintergrund:
"Tabak entwickelt sich zu einer der größten Gesundheitskatastrophen der Menschheitsgeschichte. - Alle sechs Sekunden stirbt auf der Welt ein Mensch an den Folgen des Tabakkonsums, in den meisten Fällen durch Krebs, Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen. - Tabak fordert mehr Opfer, als Tuberkulose, Aids und Malaria zusammen. - Im 2o. Jahrhundert hat das Rauchen hundert Millionen Menschen getötet." (WHO, Weltgesundheitsorganisation, Welt-Tabak-Bericht, 2oo8)
"Rauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache in den Industrieländern. - Wer 1-9 Zigaretten täglich raucht, stirbt statistisch gesehen 4-mal häufiger an Lungenkrebs als ein Nichtraucher. Rauchen ist der Krebsverursacher Nr. 1." (Deutsche Krebsgesellschaft e.V.)
Die jahrzehntelange Heroisierung des Rauchens und die damit einhergehende erfolgreiche Positionierung des Rauchens seitens der Tabak-Industrie mit der Aura der "Freiheit" steht im schizophrenen Widerspruch zu den extremen Gesundheits-Gefahren. Die legale Droge Nikotin gehört zu den am schnellsten Sucht erzeugenden Substanzen und ist giftiger als z.B. Arsen oder Zyankali. Wäre die Politik konsequent in Ihrer Verantwortung für den Schutz des Bürgers (auch vor sich selbst) müßte Rauchen komplett verboten werden ...
Und wenn die meisten Journalisten, Politiker und Wirte nicht selber nikotin-süchtig wären ... :-)
Die Sendung zum Nachhören:
http://nmz.de/taktlos/2008/takt119.shtml